Sex ist wichtig für unsere Gesundheit

Sex ist wichtig für unsere Gesundheit

Sex ist wichtig für unsere Gesundheit

Unser Körper reagiert sehr sensibel auf jede Form von Stress. Es wird vermutet, dass fast 90% aller heutigen Erkrankungen stressbedingt sind.

Zieht man vielfältige neuere und ältere Untersuchungen in Betracht, so stellt man fest, dass der Begriff von Stress wesentlich weiter gefasst werden muss, als bisher üblich. Mit anderen Worten: Uns stresst wesentlich mehr im täglichen Leben, als wir glauben. Kein oder nicht erfüllender Sex gehört dazu!

Die Ärztin und New York Times Bestseller-Autorin Lissa Rankin hat dies in ihrem wertvollen Buch „Mind over Medicine – Scientific proof how You can heal Yourself“ auf den Punkt gebracht: “ Those with healthy sexual lives live longer, have al lower risk of heart disease and stroke, get less breast cancer, bolster their immune systems, sleep better, appear more youthful, enjoy improved fitness, have enhanced fertility, get relief from chronic pain, experience fewer migraines, suffer from less depression, and enjoy an improved quality of life“.

Frei übersetzt: „Menschen mit einem gesunden Sexleben leben länger, haben ein geringeres Risiko Herzerkrankungen und Schlaganfälle zu bekommen, bekommen seltener Brustkrebs, stärken ihr Immunsystem, schlafen besser, sehen jünger aus, haben eine größere Fitness, sind fruchtbarer, erfahren Erleichterung bei chronischen Schmerzen, haben weniger Migräne, leiden seltener an Depressionen und erfreuen sich einer größeren Lebensqualität.“

Wir haben Lissa auf der World Conference for Quantum Medicine in Honolulu als Rednerin kennen und schätzen gelernt. Die Ärztin aus Leidenschaft hat im Laufe ihrer medizinischen Karriere immer mehr Zweifel daran bekommen, dass alleine ein gesunder Lebensstil ausreicht, um Krankheiten zu vermeiden und sich gesund und vital zu fühlen. Selbst Menschen in reicheren Gegenden Amerika’s, die genug Geld hatten um sich optimal zu ernähren, ausreichend Sport trieben, die beste medizinische Versorgung hatten und sich von Drogen und Alkohol fern hielten, wiesen oft eine lange Liste an Leiden auf, die sich mit keiner Intervention bessern wollten.

Als sie begann, ihren Patienten Fragen nach ihrer Lebenszufriedenheit, ihren Partnerschaften, ihrem Sexleben, ihrer finanziellen Situation und ihrem Lebensantrieb zu stellen, bekam sie erstaunliche Antworten und führte tief bewegende Gespräche. In der Regel wusste jeder sehr genau, was er zu ändern hatte, um seinen Körper gesunden zu lassen. Nahmen sie diese Veränderungen mit allen Konsequenzen auch in Kauf, so besserte sich ihr Gesundheitszustand ohne Medikamente oft in kurzer Zeit in ganz erstaunlichem Maße. Lissa Rankin verstand: Alles deutet darauf hin, dass unterstützende Freundschaften, liebevolle Beziehungen und ein glückliches Sexleben unsere Gesundheit mindestens, wenn nicht sogar mehr beeinflussen, als ein gesunder Lebensstil.

Das hängt damit zusammen, dass unser Körper alles mögliche als Lebensbedrohlich interpretiert, an das wir uns im modernen Leben längst gewöhnt haben. Gefühle der Einsamkeit, Zeitdruck, mangelnde Kreativität, fehlende Partnerschaft, keine erfüllende Aufgabe zu haben… sie alle führen dazu, dass die Stressachse Hypothalamus-Zirbeldrüse-Nebennierenrinde aktiviert wird und den Körper mit einer Dauerspannung versorgt, die ihn auf lange Sicht krank macht. Denn wer gerade Gefahr läuft, vom Höhlenbären gefressen zu werden, dessen Körper hat keine Zeit, die notwendigen Reparaturen an den Zellen durchzuführen, die ihn gesund erhalten.

Ihr Buch ist vor Kurzem auch in deutscher Sprach erschienen „Mind over Medicine – Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin. Beweise für die Seblstheilungskraft…“

 

 

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