Massage und Wissenschaft

 
Die Haut, unser größtes Sinnesorgan

Die Haut bietet Schutz vor äußeren Einflüssen ist gleichzeitig unser größtes Sinnesorgan. Ihre Oberfläche beträgt beim Erwachsenen zwischen 1,6 und 1,9 Quadratmetern und wiegt, je nach Körpergröße und Gewicht, zwischen 3 und 10kg. Man unterscheidet drei Hautschichten, die aufeinander aufbauen und unterschiedliche Funktionen haben: Die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und die Unterhaut (Subcutis). 

Die Oberhaut (Epidermis) bildet den Schutzmantel, der den Körper schützt und besteht aus 5 Lagen hornbildender Zellen. Innerhalb von 4 Wochen bilden sich immer wieder neue Zellen, die an die Oberfläche wandern und die alten Zellen ersetzen. Somit erneuert sich unsere äußere Hautschicht im 4-Wochen-Zyklus ein mal komplett.

Die mittlere Hautschicht (Lederhaut, Dermis) stabilisiert die Haut durch reißfeste Fasern, die mit Nervenzellen eine gelartige Schicht bilden. Hier werden also u. a. Reize verarbeitet, wenn die Haut berührt wird.

In beiden Schichten, der Oberhaut und der Lederhaut, finden sich neben Nervenzellen vielfältige Zellen, die für die Körpereigene Immunabwehr wichtig sind, zum  Beispiel: Lymphozyten, Makrophagen, Langerhans-Zellen etc. 

Die innerste Schicht (Unterhaut) besteht aus Fett, Nervengewebe, Blutgefäßen und lockerem Bindegewebe und stellt die Verbindung zwischen Haut und den innen liegenden Strukturen des Bewegungsapparates (Knochen, Sehnen und Muskeln) dar.

Allein der anatomische Aufbau der Haut ist also ein kleines (oder größeres) Wunderwerk der Natur. Ihre positive Berührung in Form von achtsamen Massagen hat wissenschaftlich nachweisbar einen nachhaltigen Effekt auf unsere Gesundheit. 

 

 

 

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