Gedanken zum Weltfriedenstag 21. September

Heute, am 21. September ist einer der drei Tage im Jahr, die als Weltfriedenstag begangen werden. Der 1. Januar im Namen der katholischen Kirche, der 1. September im Namen der Bundesrepublik Deutschland und der 21.9. im Namen der UNO. Der Name verheißt Großes und Großartiges. Betrachtet man das Weltgeschehen seit dem Tag seiner Einführung im Jahre 1981 wird man feststellen, dass es nicht wirklich sehr viele Verbesserungen Richtung Frieden und Friedfertigkeit in den letzten 35 Jahren gegeben hat. Politiker und Religionen schüren weiterhin Hass der in Kriegen endet, während helfende Hände versuchen, die menschlichen Katastrophen die dadurch entstehen, einzudämmen. Die Ergebnisse flackern uns tagtäglich über den Bildschirm und dröhnen uns in den Ohren und es ist nur zu leicht, für die ein oder andere Seite Partei ergreifen zu wollen und vor lauter Hilflosigkeit auf sie einzuschimpfen. Und ganz schnell ist es dabei vor lauter Hilflosigkeit mit unserem eigenen inneren Frieden: Vorbei!

Dass nichts so einfach ist, wie es auf den ersten Blick scheint und dass alle Konflikte ihre lange Geschichte des Missverstehens und der Ungerechtigkeiten haben, vergessen wir nur allzu oft. 

Wir brauchen nur mal darüber nach zu denken, wie viele Menschen es in unserem eigenen Leben gibt, denen es scheinbar immer wieder mit Leichtigkeit gelingt, unsere „Knöpfe“ zu drücken und uns auf die sprichwörtliche Palme zu bringen. Innerhalb von Sekunden erkennen wir uns meist selbst nicht wieder, wenn nur die richtigen Worte gesprochen oder die richtigen Taten begangen werden. Obwohl wir uns selbst für äußerst friedfertige Wesen halten, die im Grunde genommen „gut“ sind, brüllen wir auf einmal los und die Emotionen brechen über uns zusammen. Der Schaden, den wir damit anrichten, tut uns hinterher oft leid. Doch Worte, die einmal ausgesprochen worden sind, „sitzen“ wie man so schön sagt im anderen fest. Es sind Pfeile, die wir auf den anderen geschossen haben und die mit einem einfachen „es tut mir leid“ nicht aus der Welt sind. Stattdessen eröffnet der andere oft unbewusst ein inneres Konto der „guten und schlechten“ Taten seines Gegenübers, um es ihm oder ihr dann bei passender Gelegenheit umso saftiger um die Ohren hauen, abhängig davon, wie tiefer er meint, verletzt worden zu sein. 

Oder betrachten wir uns einmal die Ansagen, die wir uns selbst gegenüber machen, wenn uns etwas misslingt oder wir meinen, bei irgend etwas versagt zu haben.

Was bin ich blöd!

Wie konnte mir das nur schon wieder passieren?

Was bin ich für ein Schaf! (die Wahl des Säugetieres kann von Mensch zu Mensch variieren).

Verbale Autoaggression ist uns in der Regel so sehr geläufig, dass uns gar nicht auffällt, wie massiv wir uns selbst beschimpfen können. All dies sind aggressive Schwingungen, die sich nur in der Wahl der Mittel und der Länge und Dauer von dem unterscheiden, was ethnische, religiöse oder nationale Gruppierungen an Schaden anrichten, wenn sie sich in wirklichen Kriegen wieder finden.

Die Wahrheit ist also: Die kriegerische Kraft sitzt in uns allen, entstanden aus eigenen Verletzungen und gepaart mit dem berichtigten Überlebenswillen, wenn uns jemand angreifen will. WIR sind es, die damit einen bewussten Umgang finden sollten, um Eskalationen und Unfrieden um uns und in uns auf ein Minimum zu reduzieren. Was nicht bedeutet, Konflikten aus dem Weg zu gehen oder alles unter ein rosa Mäntelchen zu packen. Entscheidend ist die Wahl der Worte und die Einstellung uns selbst gegenüber. Je mehr wirkliche Eigenliebe wir entwickeln und je glücklicher wir selber werden, desto weniger Aggression tragen wir in uns und desto friedfertiger werden die Beziehungen, die wir haben.

Diesen Zustand inneren Friedens zu erreichen ist nicht einfach, sonst würde es jeder tun. Wir sind alle heutzutage massiven Herausforderungen ausgesetzt und der dauerhafte Stresspegel ist sicherlich so hoch wie noch nie. Und gerade deshalb ist die Kultur der Innensicht so wichtig. Das „Sich-Zurückziehen“ um zu reflektieren und mit sich in Einklang zu kommen. Uns bewusst darüber zu werden, wann wir über eigene Grenzen gehen und anderen erlauben, unsere Grenzen zu missachten, um dann irgendwann zu explodieren. Uns selbst zu pflegen und hegen um ausgeglichener und fröhlicher und Vorbilder für unsere Mitmenschen, Kinder, Partner, Kollegen und Kolleginnen zu werden. 

Möglich ist dies nach eigener Erfahrung nur als lebenslanges Selbstexperiment, bei dem das Leben selbst der Weg der Meisterschaft ist.

Wir alle werden manchmal emotional. Die Frage ist: Wie lange bleiben wir in diesem Zustand?

Aus dieser Motivation heraus ist die 

„Meditation für den inneren Frieden“ entstanden, die

hier als CD bezogen werden kann:

Meditation für den inneren Frieden

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Viel Freude damit und friedvolle Zeiten!

Kategorien: Allgemein

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