Der Film: The Sessions – wenn Worte berühren

The Sessions

The Sessions

Was macht man, wenn man sich nach Berührung sehnt, aber kaum einen Muskel im Körper bewegen kann? Was macht man, wenn man sich nach dem Körper einer Frau sehnt und mit 38 Jahren noch Jungfrau ist? Die Lösung liegt in dem Fall des behinderten Journalisten und Poeten Mark O’Brien in der Buchung einer Surrogat-Partnerin, die ihn in die körperliche Liebe  

einführen soll. Basierend auf der wahren Lebensgeschichte greift der Film „The Sessions“ diese Fragen so einfühlsam und mit viel Tiefe auf, dass einem warm ums Herz wird. Was leicht in Kitsch oder Mitleid absinken könnte, wird von den Protagonisten John Hawkes (als Mark O’Brien) und Helen Hunt (als Cheryl) meisterhaft umgesetzt. Auch William Macey als Priester, der ihn auf diesem ungewöhnlichen Weg seelischen Beistand leistet, ist hervorragend besetzt.

Der Film hat beim Sundance Filmfestival einen Preis gewonnen und ist es mehr als Wert, gesehen zu werden. Für meinen Geschmack ist die englische Originalversion etwas besser, die deutsche Vertonung driftet ein wenig ins komödiantische ab.

Die Frage, ob Surrogat Partner in gewissen Lebenssituationen eine enorme Hilfe sein können um Erfahrungen zu machen, die einem sonst nicht möglich wären, kann sich jeder nach diesem Film selbst beantworten.

Fazit nachdem ich den Film zwei Mal gesehen habe: Sehr sehenswert

Viel Freude damit!

Clea Nuss-Troles

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